Lieblingsbuch der Pfalz


"Lies mal!" - das Lesefestival in Speyer am 15. Juli 2017 ab 14 Uhr

Neu in den Speyerer Buchhandlungen:
Mein Domgedicht – Mein Dombild
Immerwährender Kalender

Eine Unterrichtsreihe der Fächer Deutsch und Bildende Kunst am Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium widmete sich dem Thema „Gedichte verfassen“. Die sechsten Klassen verfassen kurze Gedichte oder Texte, in denen sie sich selbst und den Speyerer Dom thematisieren. Analog dazu wurde „Mein Dombild“ in stark farbigen Farben gemalt. Der immerwährende Kalender ist jetzt in Speyerer Buchhandlungen zum Preis von 14,80 Euro zu erwerben.

Donnerstag, 9. Februar 2017

Veranstaltungen im Februar 2017

Veranstaltungen im Februar 2017

Donnerstag, 9. Februar, 20:00 Uhr
Speyer, Historischer Ratssaal der Stadt Speyer

Von einem, der auszog ….
Die Reise des Speyerer Domvikars Bernhard Russ an den Kaiserhof in Wien 1482

Historische Komödie von Bernhard Weller, dargestellt und gelesen von Götz Valter und Bernhard Weller (Spitz und Stumpf), nach einer Vorlesung von Prof. Dr. Karl-Friedrich Krieger und einem Bericht des Domvikars von 1482 – Uraufführung.
Das Stück wurde eigens für die Aktion Die Pfalz liest für den Dom geschrieben. Der Erlös geht an die Aktion Die Pfalz liest für den Dom

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Freitag, 10 Februar, 19.00 Uhr
Herxheim, Museum

Vun Weschzuwwer, Welscherhelzer un de weide Welt
Pälzer Gschchte un Gedichte

Der vielfältig für seine Dialektgedichte ausgezeichnete Mathias Zech aus Neustadt und Regina Pfanger aus Herxheim, 2016 beim Bockenheimer Dichterwettstreit mit zwei Preisen prämiert, lesen aus ihren Texten. Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet, Getränke und Knabbereien werden angeboten.
Der Eintritt ist kostenlose, Spenden kommen der Aktion Die Pfalz liest für den Dom zugute.
Organisiert wird die Veranstaltung von Regina Pfanger.

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Dienstag, 14. Februar
Kaiserslautern, BBS II

Schreibwerkstatt

Schüler der BBS II in Kaiserslautern schreiben

Die zehn Halbfinalisten des schulinternen Schreibwettbewerbs bekommen Tipps von Sherko Fatah.

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Mittwoch, 15, Februar
Kaiserslautern, Kulturzentrum Kammgarn

Lesung mit Sherko Fatah

Ergänzung der Schreibwerkstatt

Sherko Fatah liest vor 550 Oberschülern der BBS II im Kaiserslauterner Kammgarn.

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Mittwoch, 15. Februar, 20.00 Uhr
Speyer, Kulturhof Flachsgasse

Lesung mit Thomas Lehr
Der gebürtige Speyerer liest im Rahmen von SPEYER.LIT im Historischen Ratssaal für den Dom.

Mit neuen Texten zu aktuellen Themen und zur jüngeren deutschen Geschichte beteiligt sich der gebürtige Speyerer Thomas Lehr an der Aktion »Die Pfalz liest für den Dom«. Darüber hinaus wird er einen ersten Einblick in seinen neuesten, im Herbst 2017 beim Hanser-Verlag erscheinenden Roman geben.
Thomas Lehr, 1957 in Speyer geboren, lebt in Berlin. Er studierte zunächst Biochemie, bevor er sich der Schriftstellerei zuwandte. Für seine Romane wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. 2012 mit dem Marie-Luise Kaschnitz-Preis und 2015 mit dem Joseph Breitbach-Preis. Er ist Mitglied des deutschen PEN und der Akademie der Künste in Berlin.
Organisiert haben die Veranstaltung der Kunstverein Speyer und die Buchhandlung Oelbermann. Der Eintritt von 14,– Euro (12,– ermäßigt) kommt der Aktion Die Pfalz liest für den Dom zugute.

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Donnerstag, 16. Februar, 19.00 Uhr
Speyer, Stadtbibliothek (Villa Ecarius)

Geschichten und Gedichte aus Speyer

Lesungen in Lyrik, Prosa und Pfälzer Mundart

Birgit Heid, Henrike Supiran und Heinz Ludwig Wüst lesen in der Villa Ecarius in Speyer aus ihren Werken. In den Pausen bietet Felicitas Boell Eigenkompositionen zeitkritischer Songs dar sowie die Erstaufführung des von Heinz Ludwig Wüst komponierten und getexteten „Reschewormbluus“. Im Anschluss können Bücher der Vortragenden erworben werden.
Die Vortragenden verzichten auf ihre Gagen. Der Eintritt ist frei. Spenden gehen an die Aktion Die Pfalz liest für den Dom.     
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Freitag, 17. Februar 2017, ab 17 Uhr 
Landau, Landgericht, Marienring 13
  
„Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!“
- Bertolt Brecht

Das Zentrum für Kultur- und Wissensdialog ist am 17. Februar 2017 mit seinem Theaterprojekt „Ist es Ihnen Recht?“ zu Gast beim Landgericht in Landau und konfrontiert das Publikum mit der schicksalhaften Entscheidung über Recht und Unrecht. Die szenische Inszenierung ist eine Benefizveranstaltung für das Jahresprojekt Die Pfalz liest für den Dom der Europäischen Stiftung Kaiserdom und der  RHEINPFALZ.

Der imposante historische Bau des Landgerichtes strahlt Kraft, Macht und Schönheit aus. Recht wird hier gesprochen – doch ist Recht auch immer gerecht? Wenn in der Gesellschaft die Unsicherheit wächst, wie dies aktuell der Fall ist, so wächst mit ihr auch die Bedeutung des Glaubens an eine starke und gerechte Justiz, die unser Zusammenleben stärkt und schützt.

Auf genau diese sozialen und gesellschaftlichen Werte, deren Wahrnehmung und Einhaltung in unserer Verantwortung steht, möchte das Zentrum für Kultur- und Wissensdialog mit dem Projekt „Ist es Ihnen Recht?“ aufmerksam machen. Die circa einstündigen szenischen Führungen durch das Gerichtsgebäude setzen sich mit der Komplexität der Rechtsprechung und der Gerechtigkeit   mittels unterschiedlicher Theaterformen auseinander. In der realen Umgebung der Gerichtssäle erhalten die Texte von Martin Walser „Zeugen der Anklage“, Lutz Hübner „Ausnahmezustand“ und Bernhard Schlink „Der Vorleser“ eine bizarre Brisanz. Außergewöhnliche szenische Formen rund um das Material- und Objekttheater hinterfragen den Themenkreis Recht und Gerechtigkeit auf ein spannende und zugleich faszinierende Art, während Bewegungschoreografien die Zerrissenheit und Emotionalität des Ortes bebildern.

Das Theaterprojekt Ist es Ihnen Recht ist eine Kooperation zwischen der Universität, Rotary und dem Landgericht in Landau.
Aufgrund seiner fruchtbaren Zusammenarbeit mit außeruniversitären Institutionen ist das Zentrum- für Kultur und Wissensdialog der Universität Koblenz-Landau nicht mehr aus dem kulturellen Leben der Öffentlichkeit wegzudenken. Unter der Leitung von Anja Ohmer bietet das ZKW seit 2010 kulturelle Veranstaltungen, sowie fachübergreifende Angebote für Studierende an und ist in den Bereichen der angewandten Kulturwissenschaft in Forschung und Lehre aktiv. Die Reihen „Große Begegnungen“, „Poetik Dozentur“ und „Poetry Slam “ ziehen ein großes Publikum an und suchen bewusst den Dialog zwischen der Universität und der Stadtöffentlichkeit. Seit 2014 ist das ZKW für den neuen Studiengang „Darstellendes Spiel/Theater" am Campus Landau verantwortlich.
Weitere Informationen unter zkw@uni-landau.de
Begrenzte  Platzanzahl: nur mit Anmeldung unter zkw@uni-landau.de
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Sonntag, 19. Februar 2017, 11.00 Uhr
Edenkoben, Künstlerhaus, Klosterstraße 181 

Ohrfeige
Abbas Khider liest im Rahmen der Reihe „Erzähler der Welt“

Ein Flüchtling betritt die Ausländerbehörde, um ein letztes Mal seine zuständige Sachbearbeiterin aufzusuchen. Er ist wütend und hat nur einen Wunsch: dass ihm endlich jemand zuhört. Als Karim drei Jahre zuvor von der Ladefläche eines Transporters ins Freie springt, glaubt er in Frankreich zu sein. Bis dorthin hat er für seine Flucht aus dem Irak bezahlt. In Wahrheit ist er mitten in der bayerischen Provinz gelandet. – Er kämpft sich durch Formulare und Asylunterkünfte bis er plötzlich seinen Widerruf erhält und abgeschoben werden soll. Jetzt steht er wieder ganz am Anfang. Dieser ebenso abgründige wie warmherzige Roman wirft eine der zentralen Fragen unserer Gegenwart auf: Was bedeutet es für einen Menschen, wenn er weder in der Heimat noch in der Fremde leben darf?
Abbas Khider, geboren 1973 in Bagdad, wurde mit 19 Jahren wegen seiner politischen Aktivitäten verhaftet. Nach der Entlassung floh er 1996 aus dem Irak und hielt sich als »illegaler« Flüchtling in verschiedenen Ländern auf. Seit 2000 lebt er in Deutschland und studierte Literatur und Philosophie in München und Potsdam. 2008 erschien sein Debütroman „Der falsche Inder“, es folgten die Romane „Die Orangen des Präsidenten“ (2011) und „Brief in die Auberginenrepublik“ (2013). Khider erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen: 2013 war er Stipendiat des Künstlerhauses Edenkoben, zuletzt wurde er mit dem Nelly-Sachs-Preis sowie dem Hilde-Domin-Preis geehrt. Für das Jahr 2017 ist er Mainzer Stadtschreiber. Abbas Khider lebt zurzeit in Berlin. Hans Thill, der Leiter des Künstlerhauses Edenkoben, moderiert die Veranstaltung und ruft zu Spenden für die Aktion
Die Pfalz liest für den Dom auf.
Eintritt: 7 Euro/4 Euro (ermäßigt für Schüler und Studenten)
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Veranstaltungen im Januar 2017

Veranstaltungen im Januar 2017

Mittwoch, 11. Januar, 19.30 Uhr:
Ilbesheim, Weinstube Brennofen, Wildgasse 5

Zauberkunst, Comedy und Kabarett auf Saarländisch
Rudi Lauer erklärt die Welt

Mit seiner unnachahmlichen Art, seinem Witz und Charme gewinnt Lauer das Publikum für sich. Er zaubert und erklärt im saarländischen Dialekt seine Sicht der Dinge. Dass er fast nebenbei noch kleine Wunder vollbringt, lässt ihn eher kalt. "So isses halt…"In seinem abendfüllenden Bühnenprogramm erzählt Lauer alles über den “Magischen Zirkus“ und lässt die Zuschauer ein wenig hinter die Kulissen des großen Showbusiness blicken. „Die schaffe a nur met Wasser“, lautet sein Fazit. Und wenn er dann von seinen Urlaubserlebnissen berichtet, bleibt garantiert kein Auge mehr trocken. „Mir fahre jo jedes Johr no Italien. Do hann se uns schunn so viel geklaut, do kommts uff de Rescht a nimmie an.“Lauer liebt es, die Zuschauer direkt anzusprechen, sie ins Geschehen einzubinden. Er erzählt über die Zauberkunst, lästert über Kollegen – „die losse immer es Bier veschwinne“– und bezeichnet den Magischen Zirkus als Selbsthilfegruppe, der er regelmäßig beiwohnen muss – „sunsch wersche jo bekloppt“. Lauer weiht die Zuschauer manchmal in die Geheimnisse seiner Zunft ein und täuscht am Ende doch alle. Gern bettet er seine Kunststücke – „ich schaffe net met Tricks“– in kleine lustige Rahmenhandlungen ein. Das kommt an.

Der Eintritt beträgt 12,00 Euro. Eingehende Spenden gehen an die Aktion Die Pfalz liest für den Dom.

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Mittwoch, 18. Januar, 15.30 Uhr
Trippstadt, GDA-Wohnstift

Auf den Spuren schreibender Mönche
Entstehung von Sprache und Schrift

Oskar Palm spricht über die Entstehung von Sprache und Schrift und deren Entwicklung. Er präsentiert handgeschriebene Bücher, wie sie auch von Mönchen mit mittelalterlichen Materialien hergestellt wurden. Zwei davon gehören zum Dokumentenwelterbe der UNESCO. Oskar Palm ist der Einzige weltweit, der solche Bücher nach etwa 700 Jahren wieder mit der Dornentinte geschrieben hat.
Reich verzierte Kopien mit Gedichten oder Sprüchen werden zum Verkauf angeboten. Der Erlös kommt der Aktion Die Pfalz liest für den Dom zugute

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Freitag, 20. Januar, 19.00 Uhr
Herxheim am Berg, Winzergenossenschaft

Wein und Brot

Achtteilige Themenweinprobe der besonderen Art
Für die Aktion Die Pfalz liest für den Dom veranstaltet die 
Winzergenossenschaft Herxheim am Berg eine besondere 
Weinprobe mit ausgesuchten Weinen und Brotspezialitäten. 
Dabei werden Geschichten und Anekdoten rund um den Wein erzählt.
Der Eintritt beträgt 25 Euro,
Der Erlös kommt der Aktion Die Pfalz liest für den Dom zugute.

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Mittwoch, 25. Januar, 20.00 Uhr
Speyer, Alter Stadtsaal

Do de Dom

Programm mit Michael Bauer, Andrea Baur und Wolfgang Schuster

Im Rahmen von SPEYER.LIT liest Michael Bauer für den Dom. Sein »Do de Dom« ist eine nicht nur dadaistische Annäherung an die Speyerer Kathedrale. Der Mini-Text hat bei den Pfälzern heftige Kontroversen ausgelöst, wird in diesem Jahr 25 Jahre alt und ist inzwischen so akzeptiert, dass er – gesprochen vom Autor – auf der Internetseite des Kaiserdomes verewigt ist.
Bauer hat sich aber auch auf viele andere, nicht weniger plastische Arten den Themen Dom, Kirche und Spiritualität angenähert, was dieser Abend beweisen wird.
Unterstützt wird er dabei von der Lautenspielerin Andrea C. Baur und dem Gitarristen Wolfgang »Blueswolf« Schuster. Die beiden hochkarätigen Künstler stehen für die Unterschiedlichkeit dieser Aspekte.
Michael Bauer, geboren 1947 in Kaiserslautern, lebt in Herxheim bei Landau.
Der Eintritt beträgt 12,– Euro (10,– ermäßigt) und kommt der Aktion Die Pfalz liest für den Dom zugute.